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Rufnummernportabilität (ENUM)

BFX, das Gateway für Rufnummernportabilität

BFX bietet einen einzelnen, vereinheitlichten Zugangspunkt für Rufnummernportabilität im Netzwerk. Es ermöglicht eine zentralisierte Steuerung für Serviceprovider, die den Zugriff auf Nummern- und Adressregister für Mobilfunk, Festnetz und OTT-Dienste vereinfachen wollen. BFX ermöglicht die flexible Integration und den Zugriff auf herkömmliche und IP-basierte Repositories für Rufnummernportabilität, externe und interne Systeme wie STP, CRM, UDR und andere Quellen von Kundendaten.

BFX bietet viele Funktionen und Merkmale für die intelligente Auflösung von Nummernpositionen und Routingzielen sowie die Möglichkeit zur Anwendung von erweiterter Routingintelligenz, Message Enrichment, Speicherung und Caching wiederholt abgerufene Daten, Nummernzuordnung, Mediation und Normalisierung, Multiprotokollvermittlung und vieles mehr.

Herkömmliche Netzwerke und IP-Netzwerke verbinden

In herkömmlichen SS7-Netzwerken erfolgt das Routing des Datenverkehrs durch die Übersetzung von Telefonnummern in Infrastruktur-Punktcodes, die das Ziel definieren. Für die Abfrage von Daten zur Rufnummernportabilität aus Quellen wie einer Centralized Database (CDB) portierter Nummern wird üblicherweise das INAP-Protokoll verwendet.

ENUM ist das empfohlene Protokoll, dass von der IETF (RFC 6116) entwickelt wird, um eine Brücke zwischen dem Festnetz und dem Internet zu schlagen. ENUM wird auch Konvergenz zwischen Zugangstechnologien (Festnetz, Mobilfunk) und Diensten (Sprache, Daten, Video) ermöglichen. Bei IP-Interconnect einschließlich IPX müssen Uniform Resource Identifier (URI) und IP-Adressen des Ziel-Gateways definiert werden, damit ENUM das Internet-DNS-System nutzen kann, um E.164-Telefonnummern in IP-Adressierungsschemas zu übersetzen (z. B. SIP, H323 und E-Mail).

Ein zentraler Gateway für Rufnummernportabilität, der INAP und ENUM sowie verschiedenste andere Netzwerk- und IT-Schnittstellen unterstützt, bietet Serviceprovidern essenzielle Funktionen, um kosteneffektiv herkömmliche Systeme und IP-Domains zu verknüpfen, Interoperabilitätsprobleme zu beheben und Konvergenz von Mobilfunk, Festnetz und OTT-Dienste zu ermöglichen.

Im Bereich Rufnummernportabilität bietet das BFX Interface Gateway integrierte Unterstützung für: INAP (nach den folgenden Spezifikationen: Q.1218, ETS 300 374-1, EN 301 140-1) und ENUM (implementiert nach RFCs 6116 (ENUM), 3403 (NAPTR), 4694 (NP tel URI)), SOAP, MAP, Diameter sowie diverse andere Protokolle.

Rufnummernportabilitätsdatenbank („ENUM-Server“)

BFX kann als NP-Server für ENUM-Anfragen (Anfragen nach NAPTR-Datensätzen) fungieren, wobei die eingehenden ENUM-Anfragen über eines der von BFX unterstützen Protokolle (z. B. ENUM, INAP, HTTP, …) an externe Datenquellen weitergeleitet oder aus einem lokalen Cache oder einer lokalen Datenbank von BFX bereitgestellt werden können. Im lokalen Cache bzw. der lokalen Datenbank von BFX werden Daten zur Rufnummernportabilität in einem protokollneutralen Format gespeichert. Der lokale Cache bzw. lokale Datenbank von BFX ist dank verteilter Speicherung hoch skalierbar und Multi-Node-fähig.

Vorteile

Das BFX Interface Gateway weist wesentliche Unterschiede gegenüber herkömmlichen Produkten zur Rufnummernportabilität auf:

  • Echtzeit-Rufnummernportabilitätsanfragen über lokale und externe Datenquellen.
  • Steuerung durch Bediener (flexible Abfragemaske für Echtzeitanfragen neben der existierenden Stapelverarbeitung).
  • Einzelner, vereinheitlichte Zugangspunkt im Netzwerk für die Integration hinsichtlich der Rufnummernportabilität und für Lookup-Services.
  • Lokale Speicherung und Caching von Daten zur Rufnummernportabilität, wodurch die Anzahl der externen Anfragen und damit auch die Kosten reduziert werden.
  • Multiprotokollunterstützung, unter anderem für ENUM, INAP, SOAP, MAP, Diameter.
  • Vorlagengesteuert – kein Skripting, keine Softwareentwicklung
  • Keine Abhängigkeit von teuren Datenbanktechnologien
  • Konfiguration und Orchestrierung erfolgen vollständig in der grafischen Benutzeroberfläche.
  • Flexible Anpassung des Routing-Nummernformats.
  • Zentrale Protokollierung (EDR-Registrierung).
  • Hoch skalierbare, hochverfügbare, georedundante Lösung in Carrier-Qualität.

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