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Diameter-Mediation

Diverse Diameter-Implementierungen und -Varianten

Mit der Einführung von LTE wird Diameter zum wichtigsten Verbindungsprotokoll in Betreibernetzwerken. Obwohl das Diameter-Protokoll durch Standardisierungsorganisationen spezifiziert wird, gibt es mehr als 50 unterschiedliche Diameter-Schnittstellen und eine Vielzahl anbieterspezifischer Varianten. Unterschiedliche Knoten in einem Betreibernetzwerk werden für spezifische 3GPP-Releases und Versionen implementiert, und selbst kleine Unterschiede können Auswirkungen auf die Interoperabilität haben und zu Inkompatibilitäten führen, die sich auf Dienste auswirken.

Diameter-Interoperabilität optimieren

Die Branche steht zweifellos vor der Herausforderung, einen effektiven Weg für den Umgang mit Inkompatibilitäten zu finden. Es besteht ein großer Bedarf nach besseren Strategien zur Bereitstellung und Erhaltung von Konnektivität zwischen den – sich nach wie vor weiterentwickelnden – Schnittstellen. Der Einsatz von Infradata BFX führt zu einer signifikanten Reduzierung des F&E-Aufwands und der damit verbundenen Kosten, weil die notwendige Interoperabilität und Kompatibilität durch Konfiguration statt Entwicklungsarbeit erreicht werden kann.

BFX optimiert die Diameter-Interoperabilität durch Unterstützung der Konvertierung von Protokollmeldungen pro Ereignis (z. B. 3GPP Gy CCR-I) und pro AVP (z. B. Ziel-Host), wobei Feldnamen, Werte und Header-Flags manipuliert werden können. Es lässt sich perfekt einsetzen, um mit herstellerspezifischen Erweiterungen des Protokolls umzugehen, die nur an einem der Endpunkte der Schnittstelle unterstützt werden.

Die Verwendung von BFX für Diameter-Schnittstellenmediation erfordert weder Softwareentwicklung noch Skripting. Die Konvertierungsregeln für einzelne Ereignisse und Felder können über eine komfortable grafische Benutzeroberfläche verwaltet werden. BFX unterstützt eine Vielzahl von Operationen, die auf alle Felder von Meldungen angewendet werden können. Möglich sind einfache Zuordnungsoperationen (z. B. COPY, MOVE, SET), aber auch komplexe Operationen auf der Ebene von Attributwerten. BFX unterstützt auch Stateful-Szenarios einschließlich des Speicherns/Abrufens von Werten über mehrere Meldungen innerhalb einer Session. Dabei wird der integrierte hochverfügbare Session-Store von BFX verwendet.

Unterstützung für beliebige Diameter-Anwendungen

BFX ist vollständig kompatibel mit RFC6733 und unterstützt beliebige Diameter-Anwendungen, darunter G Gx, Gy, Gz, Rx, Ro, Rf, Sy, Sh, SLh, S6a, S6b, S6d, S9, S13, SWm, SWx, Cx, Dx, Wg (NASREQ), Wx, Diameter SIP Application, MM10 und SCAPv1/v2. Es unterstützt alle Transportmechanismen, die für Diameter definiert sind: Die Unterstützung für unterschiedliche Diameter-Anwendungen oder Anwendungsversionen bzw. -varianten ist eine Frage der Definition einer Protokollvorlage für die betreffende Anwendung. In BFX werden Protokollvorlagen für alle verbreiteten Diameter-Anwendungen mitgeliefert.

Anpassung an Änderungen nach Bedarf

Mit BFX können Anwender schnell auf Aktualisierungen bestehender Schnittstellen und die Integration neuer EPC-, IMS-, OSS/BSS- oder IT-Systeme reagieren, die Schnittstelleninkompatibilitäten verursachen. Die Anpassung an Änderungen ist so einfach wie die Verwendung der grafischen Benutzeroberfläche zur Änderung und Anwendung der Konvertierungsregeln. Aktualisierte Konvertierungsregeln können jederzeit implementiert werden, ohne BFX neu zu starten, so dass „Live“-Installationen und -Modifikationen neuer Dienste ohne Ausfallzeiten möglich sind.

Vorteile

Die Verwendung von BFX für Schnittstellen-Mediation hat viele Vorteile im Vergleich zu traditionellen Anpassungen und maßgeschneiderten Professional Services:

  • Umfassende Mediationsfunktionen: On-the-fly-Anpassungen an alle Diameter-Varianten dank integrierter Flexibilität zur schnellen Konfiguration und Anpassung von Schnittstellen an spezielle Kundenumgebungen, neue Anwendungsfälle und zukünftige Systemaktualisierungen.
  • Vielfältige Mediations- und Servicelogik-Funktionen, mit denen Anwender sehr schnell neue Verbindungen einrichten können, um unterschiedliche Diameter-Produkte und -Marken zu unterstützen sowie Diameter-Inkompatibilitäten mit geringem Aufwand zu beheben.
  • Konfiguration über eine grafische Benutzeroberfläche, keine Herstellerabhängigkeit und kein Bedarf für F&E bzw. Skripting.
  • Erweiterbare Lösung über integrierte Unterstützung für unterschiedliche Netzwerktechnologien: Unterstützung für Diameter, RADIUS, SS7 und verschiedene IT-Protokolle. Andere Schnittstellen und Funktionen (z. B. DRA/DEA) können mit der gleichen Lösung unterstützt werden, ohne Neuverknüpfung und Integration.
  • Geringe Investition und Betriebskosten: Einzelne integrierte Plattform für Diameter-Routing und -Vermittlung, die auf handelsüblicher Standardhardware (COTS) läuft oder virtualisiert/gehostet werden kann.
  • Lizenz für netzwerkweite Kapazität: Einzelne durchsatzbezogene Lizenz, die über alle Kundenregionen, Standorte, Niederlassungen und (virtuellen) Maschinen gilt (keine Abrechnung pro Gerät), sowie über alle Diameter-Anwendungen und -Varianten hinweg.

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