Ressource

Was ist ein Managed SOC?

Managed Security Operations Center (SOC)

Jedes Unternehmen muss sich gegen Cyberangriffe schützen. Einen wirkungsvollen Schutz vor Cyberangriffen aufrechtzuerhalten, wird allerdings täglich schwieriger, weil die Angriffe immer komplexer und professioneller werden und auch die Zahl der Angriffe ständig zunimmt. Kein Unternehmen kann sich in diesem Bereich Schwächen leisten, denn Sicherheitsverletzungen und erfolgreiche Angriffe sind rufschädigend. Die Folgekosten gehen in die Millionen. Wie können (zukünftige) Kunden Ihnen jemals wieder vertrauen?

Was ist ein SOC?

Bevor wir erklären können, was ein Managed SOC ist, erklären wir, was ein Security Operations Center (SOC) ist. Wie das Wort „Center“ schon andeutet, geht es um den physischen Standort eines Information Security-Teams. Das Team ist für das laufende Monitoring und für Analysen der Security Posture eines Unternehmens verantwortlich. Außerdem erkennt es Cybersecurity-Vorfälle, verhindert diese aktiv beziehungsweise reagiert auf sie. 

Das Security-Team eines SOC arbeitet mit einer Kombination verschiedener technischer Lösungen und strukturierter Abläufe. Zusammengesetzt ist das Security-Team in der Regel aus Securityanalysten, Technikern und Managern. Es arbeitet eng mit dem Incident-Response-Team zusammen, das dafür sorgt, dass auf erkannte Securityprobleme schnell reagiert wird.

Nicht alle Unternehmen können ein eigenes Security Operations Center betreiben. Die Gründe sind vielfältig, oft fehlt es jedoch schlicht an den benötigten Ressourcen. Interne Expertise, Zeit und Budgets sind nicht in ausreichendem Umfang vorhanden. Deshalb kann es sich lohnen, Ihr SOC auszulagern.

Managed SOC erklärt

Über Managed SOC oder „SOC as a Service“ können Unternehmen die Leistungen externer Cybersecurity-Experten in Anspruch nehmen, die Cloud-Umgebungen, Geräte, Protokolle und das Netzwerk auf Bedrohungen überwachen. Grundlage ist ein Abonnementmodell, bei dem Sie eine monatliche oder jährliche Gebühr für die Erkennung von Bedrohungen und entsprechende Reaktionen bezahlen. 

Mit Managed SOC realisieren Sie eine 24/7-Überwachung Ihrer IT-Infrastruktur, ohne selbst größere Investitionen für Securitysoftware, Hardware, Sicherheitsexperten, Schulungen und mehr leisten zu müssen. Sie können schnell auf ein SOC zugreifen und mit dem Monitoring von Cyberbedrohungen beginnen, um die Security Posture Ihres Unternehmens zeitnah zu verbessern. 

Die Leistungen des Managed SOC-Teams werden auch als Managed Detection und Response (MDR) bezeichnet.

Warum das Outsourcing Ihrer IT-Security sicher ist

Viele Entscheider in IT-Abteilungen zögern, ihre IT-Security auszulagern. Das ist ein Grund zur Sorge, denn die meisten Unternehmen verfügen im eigenen Haus nicht über das nötige Wissen und das benötigte Personal, um ihre Security selbst auf dem neuesten Stand zu halten. 

Was hält Unternehmen vom Outsourcing ab?

  • Unternehmen wollen die vollständige Kontrolle behalten
  • Datenschutzbedenken
  • Hohe Kosten

Wir verstehen diese Bedenken. Sie sind jedoch nicht immer begründet.

Sie behalten die Kontrolle über Ihre Security

Unternehmen befürchten, dass sie im Falle eines Outsourcings die Kontrolle über ihre Security verlieren. Durch das Auslagern Ihrer Security geben Sie jedoch nicht alle Aufgaben und Risiken an eine externe Partei ab. Als Unternehmen bleiben Sie letztlich selbst verantwortlich. Deshalb spricht man auch eher von „Out-Tasking“: ganz konkrete Aufgaben werden in ein Security Operations Center verlagert. 

Über ein eigenes Dashboard haben Sie jederzeit Einblick in die Vorgänge innerhalb Ihres Unternehmens. Das SOC-Team benachrichtigt Sie, wenn eine Bedrohung oder eine Sicherheitsverletzung in Ihrem Netzwerk erkannt wurde, und gibt Ihnen Rückmeldungen mit Prioritätseinstufungen. Auf der Grundlage der vom SOC-Team bereitgestellten Empfehlungen werden Sie dann selbst aktiv. Sie können sich auch für die Beauftragung eines Incident Response Teams entscheiden. Dieses wird dann in Ihrem Namen handeln. 

Ihre Daten bleiben sicher

Manche Unternehmen finden es nicht vertretbar, ihre IT-Security auszulagern, weil aus ihrer Sicht einem Drittunternehmen Zugang zu sensiblen Daten gewährt und die Wahrscheinlichkeit eines Datenlecks vergrößert werden würde. Die solchen Bedenken zugrundeliegende Annahme ist jedoch falsch. Wenn Sie Ihre Security an ein SOC auslagern, bleiben die Daten in Ihrem Unternehmen. Ein SOC sieht lediglich die Meta- und Protokolldaten. Ein SOC hat folglich keine Einblicke in die Inhalte von Dateien, sondern sieht nur, um welchen Dateityp es sich handelt, also zum Beispiel „.docx“ oder „.pdf“. 

Der maßgebliche Vorteil dabei ist, dass sich ein geeignetes externes SOC umfassend auf den Schutz sensibler Daten spezialisiert hat. Unser SOC ist zum Beispiel DSGVO-konform und ISO-zertifiziert.

Kosten der Sicherheit

Angesichts der rasanten Ausbreitung von Cyberkriminalität aller Art und der damit verbundenen Schäden ist es deutlich lohnender, in Ihre IT-Security zu investieren, als eingetretene Schäden zu reparieren. Nach Angaben von IDC muss ein Unternehmen zwischen 7 und 10 % seines IT-Budgets für Security ausgeben. Viele Unternehmen sind allerdings weit von diesen Werten entfernt.

Eigene IT-Securityspezialisten zu beschäftigen, verlangt kontinuierliche Investitionen in Personal und Weiterbildung. Qualifizierte Fachkräfte sind aufgrund des heftigen Wettbewerbs nur schwer zu finden. Ein Security Operations Center hat bereits die richtigen Spezialisten an Bord, die Sie unterstützen können, und die alle nötigen Schulungen erhalten, um ihre Aufgaben auf die richtige Weise zu erfüllen.

Software für Managed SOC

Das Team, das Ihr Netzwerk und Ihre Systeme überwacht, setzt dafür eine sogenannte SIEM-Plattform ein (Security Information & Event Management). Diese ermöglicht das Analysieren von Sicherheitswarnungen in Echtzeit und schafft eine Vielfalt von Optionen zur Erkennung von Bedrohungen und für passende Reaktionen. SIEM hilft, Einblicke in die täglichen Aktivitäten innerhalb Ihres Netzwerks zu gewinnen und ist die Basis jedes effektiven Security-Frameworks.

Auswahl eines geeigneten SOC as a Service

Wichtige Faktoren bei der Auswahl eines Security Operations Centers sind ein klares Service Level Agreement (SLA) und die richtigen ISO-Zertifizierungen. Diese Kriterien erfüllen allerdings alle SOCs. Wichtiger ist, dass die Spezialisten Ihres SOC über die richtigen Fähigkeiten verfügen und dass Sie ihnen vertrauen können. Sie werden auf eine enge Zusammenarbeit mit dem SOC-Team angewiesen sein. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie es arbeitet, woher es seine Informationen bezieht und wie schnell und mit welchen Akteuren es im Falle eines Falles in Aktion treten wird.

Lernen Sie das SOC-Team von Infradata kennen

Sind möchten erfahren, wie das SOC-Team von Infradata arbeitet? Rufen Sie uns an oder hinterlassen Sie eine Nachricht. Wir rufen Sie zurück.

Jetzt anrufen Nachricht hinterlassen

Lassen Sie uns gemeinsam loslegen

Sprechen Sie mit einem Branchenexperten. Rufen Sie uns an oder hinterlassen Sie eine Nachricht. Unser Team ist bereit für Ihre Anforderungen.

Diese Seite teilen: