Projekt

Internetprovider baut virtuelles Datenzentrums-Fabric auf und vereinfacht Betriebsabläufe

Interconnect ist ein Internetprovider mit Hauptsitz in den Niederlanden. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum von IT-Lösungen an, darunter Cloud-Hosting, Konnektivität, VoIP (Voice over IP) und Rechenzentrums-Dienste. Seit seiner Gründung im Jahr 1995 durch die Brüder Rob und Jeroen Stevens hat sich Interconnect zu einem Unternehmen mit mehr als 60 Beschäftigen entwickelt. Quartal für Quartal werden Mitarbeiterzahl und Umsätze gesteigert. Das Hauptquartier und das erste Rechenzentrum des Unternehmens befinden sich in Den Bosch, ein zweites Rechenzentrum in Eindhoven.

Die Cloud Services von Interconnect sind über VMware as a Service realisiert. Kunden können einen einzelnen VMware-Server mieten oder ein Paket angepasster Optionen für Rechenleistung, Speicherplatz oder zur Erweiterung ihrer Elastizität nutzen. Load-Balancing und Firewall-Dienste lassen sich hinzubuchen. Die Rechenzentrums- und Colocation-Dienste des Unternehmens umfassen eine Vielzahl von Konnektivitätsoptionen mit Hilfe von Ethernet oder Fibre-Channel zwischen den Rechenzentrumsstandorten. Außerdem wird Konnektivität zu den Kundenstandorten angeboten. Dabei kommen teilweise eigene Glasfasern zum Einsatz, es werden allerdings auch Leistungen der führenden Carrier der Region in Anspruch genommen. Zum Angebot gehören auch diverse E-Mail- und Telefonielösungen sowie Festnetz-Mobilfunk-Konvergenzlösungen. Interconnect unterstützt mit seinen Dienstleistungen insbesondere KMU und Großunternehmen bis 10.000 Beschäftigte, darunter den Sportartikelhersteller O’Neill und den Mobilfunkanbieter Vodafone.

 

Herausforderung

Die Switching-Infrastruktur von Interconnect hatte einen Umfang erreicht, welche kaum noch verwaltbar war. Der Systemlandschaft in den Rechenzentren war auf 200 Switches angewachsen, die häufig manuell umkonfiguriert werden mussten, um beispielsweise Kunden-VLANs einzurichten. Die Bereitstellung von Diensten war zu einem langsamen, komplexen und fehleranfälligen Prozess geworden. Außerdem entwickelten sich Probleme im Zusammenhang mit den Beschränkungen des Spanning-Tree-Protokolls, QoS (Quality of Service) und Latenz. Deshalb war ein neuer innovativer Ansatz für das Netzwerk des Rechenzentrums notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die ständig steigenden Kundenerwartungen zu erfüllen.

Auswahlkriterien

Interconnect gab mehreren Anbietern die Möglichkeit, Lösungsvorschläge zur Bewältigung der Herausforderungen zu beschreiben. Gesucht wurde ein vertrauenswürdiges Unternehmen, das für die notwendigen Innovationen in den Datenzentren sorgen würde und im Markt bewährt ist. Interconnect hatte seit vielen Jahren Ausrüstung von Juniper Networks im Einsatz. Die Erfahrungen mit diesem Hersteller waren äußerst positiv.

Jeroen Stevens, Chief Technology Officer (CTO) von Interconnect, berichtet: „Unser geschäftliches Credo lautet, zu sagen was wir tun und zu tun was wir sagen. Wir haben eine Kundenbasis aufgebaut, die genau das von uns erwartet. Und wir selbst haben die selben Erwartung auch gegenüber unseren Auftragnehmern. Auf diese Art von Integrität legen wir größten Wert.“

Interconnect

Lösung

Für den Aufbau den Core des Rechenzentrums wählte Interconnect Juniper Networks® MX104 3D Universal Edge Router aus. Beim Aufbau eines Virtual Chassis Fabric fiel die Wahl auf Juniper Networks QFX5100, sowie EX4300 Switches. MX, sowie EX & QFX im Virtual Chassis Fabric sind Schlüsselkomponenten von MetaFabric, dem einfachen, offenen und intelligenten Ansatz von Juniper für Netzwerkarchitekturen von Datenzentren. MX104 bietet beeindruckende Kapazität und Redundanz bei geringem Platz- und Energiebedarf. QFX-Switches unterstützen 10-Gigabit-Ethernet. EX-Switches stellen Client-Ports mit bis zu 1 Gbit/s bereit. Das Virtual Chassis Fabric (VCF) von Juniper Networks ist eine Fabric-Architektur mit geringer Latenz und hoher Leistung, die wie ein Einzelgerät administriert werden kann. Administratoren können mehrere Geräte innerhalb der Fabric-Architektur zu einem einzelnem logischen System zusammenfassen, was Administration und Monitoring erheblich vereinfacht.

Jeroen Stevens erläutert: „Ich erwarte, dass Hochleistungssysteme wie diese, unter allen Bedingungen perfekt arbeiten. Wir hätten auch ‚andere‘ Produkte auswählen können, die keine Innovationen bieten, also Low-End-Produkte, die bei hoher Last nicht mehr über genug Leistung verfügen. Mit Juniper haben wir die Sicherheit, dass sich unser Netzwerk auch im Belastungsfall genau so verhalten wird, wie wir es erwarten.“

Infradata ist ein Juniper Networks Elite-Partner, der nicht nur eine Reihe von erfolgreichen Projekten vorzuweisen hat, bei denen Juniper Networks-Lösungen in hochkritischen Businessumgebungen gewählt wurden, sondern uns von Anfang an überzeugend beraten konnte. Bei mehreren anspruchsvollen Planungstreffen konnte Infradata dank detaillierter Kenntnisse über Juniper Networks-Lösungen konstruktiv dazu beitragen, eine optimale Lösung für Interconnect zu finden. Aufgrund der Verknüpfung mit Expertise, Wissen und JTAC-Support von Juniper kann sich Interconnect darauf verlassen, dass die Lösung über eine hohe Qualität und Sicherheit verfügt.

Ergebnisse

Interconnect nutzt nun eine wesentlich einfachere und robustere Rechenzentrumsinfrastruktur, die offen, einfach konfigurierbar, flexibler und belastbarer ist. Das Virtual Chassis Fabric bietet eine vorhersagbar niedrige Latenz, da sichergestellt ist, dass kein Gerät mehr als zwei Hops von beliebigen anderen Geräten im Fabric entfernt ist, unabhängig ihres Ortes. Das Framework ist besonders belastbar, da der Datenverkehr innerhalb des Fabrics jederzeit über entsprechend unterschiedliche Pfade geleitet werden kann. Entscheidender Vorteil ist jedoch die vereinfachte Administration. Das Gesamtsystem verhält sich wie eine einzelne Switching-Einheit. Dank einer integrierten Auto-Provisioning-Funktion werden Kosten und Zeitbedarf für die Bereitstellung drastisch reduziert. Alle Netzwerkkomponenten von Juniper arbeiten mit dem Betriebssystem Junos®, das Wartung und Aktualisierungen vereinfacht.

Jeroen Stevens zeigt sich beeindruckt: „Unsere Techniker lieben diese Lösung. Im Prinzip haben wir jetzt einen einzelnen großen Switch mit der Besonderheit, dass er örtlich auf mehrere Standorte verteilt ist. Wir haben keine Kapazitätsprobleme mehr, es bedarf nur noch eines einfachen Upgrades auf 40G und falls ein Kunde zu einem weiteren Standort umgezogen werden möchte, reicht eine einzige Konfigurationsänderung aus.“

Interconnect schätzt auch die Vorteile für die operativen Abläufe dank der Funktionen für Offline-Konfiguration und Softwareaktualisierung im laufenden Betrieb. Jeroen Stevens erläutert: „Ich kann mich darauf verlassen, dass wir Aktualisierungen remote vornehmen können. Mit Juniper-Komponenten machen wir das bereits seit mehr als zehn Jahren. Es funktioniert immer. Die Systeme kommen zuverlässig wieder online. Insbesondere gefällt uns auch der Offline-Konfigurationsmodus, der für die gesamte Produktreihe unterstützt wird. Inzwischen können wir auch Softwareaktualisierungen im laufenden Betrieb durchführen, so dass wir keine Netzwerkausfallzeiten mehr haben. Juniper ist der einzige, uns bekannte Anbieter, der alle diese Merkmale gleichzeitig bereit stellen kann.“ Durch die Umstellung der Bestandskunden auf die neue Juniper-Infrastruktur konnte Interconnect gleichzeitig Probleme durch Paketverluste lösen, die zuvor bei einigen Kunden aufgetreten sind.

Jeroen Stevens

Jeroen Stevens erklärt: „Wir sind sehr zufrieden mit den zuverlässigen Komponenten von Juniper, mit der Zusammenarbeit mit Infradata und Juniper und auch mit dem Support, den wir von Infradata und JTAC bekommen. Wir können neue Ideen und Innovationen mit beiden Partnern diskutieren, und sie sind immer für technischen Support erreichbar. Bei der Auswahl eines Integrators wie Infradata geht es nicht einfach nur um ein Ausschreibungsverfahren, sondern es kommt auf überzeugende Beratung und kreative Ideen an.

Nächste Schritte und Erfahrungen

Interconnect wird nach und nach alle bestehenden Switches durch Juniper-Plattformen ersetzen. Jeroen Stevens erläutert: „Das hatten wir ursprünglich nicht geplant, aber weil das VCF so deutliche Vorteile bietet, haben wir uns für eine Komplettumstellung entschieden. Es hat sich gezeigt, dass die laufenden Supportkosten für unsere alte Switching-Plattform mindestens genauso hoch gewesen wären, wie die Komplettumstellung auf Juniper-Hardware. Da gab es nicht viel zu überlegen!“

Inzwischen prüft Interconnect, ob es mit Juniper SDN (Software Defined Networking) und vCPE (Virtual Customer Premise Equipment) möglich ist, den Zeitbedarf für die Dienstbereitstellung von mehreren Tagen auf wenige Minuten zu reduzieren und physische Konfigurationsänderungen am Netzwerk zu vermeiden. Jeroen Stevens: „SDN wird für uns sehr wichtig werden. Es ist der Schlüssel für mehr Agilität und Kostenreduktion. Wir erwarten, dass die kontinuierlichen technischen Innovationen von Infradata zu einer verbesserten Dienstleistungsqualität für unsere Kunden führen werden. Wir werden auch weiterhin unsere Versprechen gegenüber den Kunden einhalten können, weil auf der anderen Seite Infradata seine Versprechen gegenüber uns einhält.“

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