Projekt

Niederländischer IaaS-Provider Interconnect schafft Voraussetzungen für Wachstum bei skalierenden Cloud-Services

Vom Einzelhandel über Gesundheitsversorgung bis zu Banken – digitale Technologie steht heute überall im Mittelpunkt. Interconnect, ein führender Anbieter für Private Cloud, Rechenzentren, Netzwerk-Konnektivität und Security in den Niederlanden, ist seit 1995 als Serviceprovider in diesem Markt aktiv. Interconnect hat einen Ruf als innovatives Unternehmen und kooperiert seit mehr als einem Jahrzehnt mit Infradata und Juniper Networks. Mit Unterstützung von Infradata migrierte Interconnect kürzlich auf eine IP-Fabric, die auf den Routing- und Switching-Plattformen von Juniper basiert. Mit der neuen Struktur wurden massive Skalierbarkeit und vereinfachte Abläufe erreicht.

 

Interconnect wurde von den Brüdern Rob und Jeroen Stevens gegründet, die auch heute noch als CEO und CTO fungieren. Als regionaler Anbieter ist Interconnect für seine Kundenorientierung und sein detailliertes technisches Know-how bekannt. Der Kundenkreis reicht von lokalen Werbeagenturen und Krankenhäusern über die US-Surfbrettmarke O'Neill bis zu Vodafone, einem multinationalen Telekommunikationskonzern.
Interconnect investiert kontinuierlich in seine Infrastruktur, um den ständig wachsenden Bedürfnissen seiner Kunden gerecht werden zu können. Konkret bedeutet dies, dass die Performance und die Funktionen der Infrastrukturdienste flexibel skalieren und gleichzeitig höchste Verfügbarkeit sichergestellt wird, um für die Kunden die Verfügbarkeitsgarantie von 99,9 Prozent zu erfüllen. Das Unternehmen bietet eine vollständige Palette von Infrastructure-as-a-Service und Private Cloud Services an. Es betreibt Rechenzentren in Den Bosch und Eindhoven, die durch einen Glasfaserring verbunden sind. Interconnect kooperiert mit anderen Serviceprovidern, um den Kunden abgestufte Konnektivitätsoptionen anbieten zu können.

Kürzlich hat Interconnect sein Core-Netzwerk deutlich aufgerüstet: mit Juniper-Produkten für Cloud-Funktionen und Cloud-Skalierung. „Wir haben eine IP-Fabric implementiert, um die Skalierbarkeit und Flexibilität unserer Kundenlösungen erheblich zu steigern“, berichtet Dave Thoonsen, Netzwerktechniker bei Interconnect.
Für die IP-Fabric von Interconnect kommt ein Ethernet VPN/Virtual Extensible LAN (EVPN/VxLAN) Framework in den Rechenzentren zum Einsatz. Für die Verbindung der Rechenzentren wird EVPN/VxLAN über das MPLS WAN eingesetzt.

„Unsere Kunden können sich problemlos mit unserer Private Cloud verbinden. Die IP-Fabric von Juniper ist eine flexible Struktur, mit der wir alle Verbindungen spannen können, die ein Kunde wünscht.“ – Dave Thoonsen, Netzwerktechniker von Interconnect

Interconnect

„Die Verwendung von EVPN/VxLAN in unserer Juniper-Infrastruktur erleichtert unseren Kunden die Bereitstellung von Verbindungen zwischen Rechenzentren“, erklärt Thoonsen. Eine EVPN/VxLAN-Architektur ermöglicht eine hocheffiziente Layer-2-/Layer-3-Konnektivität, weil sie die Ineffizienzen des Spanning-Tree-Protokolls beseitigt und ein neues Niveau von Skalierbarkeit, Einfachheit und Agilität bietet. EVPN/VxLAN entkoppelt das physische Underlay Network vom Virtual Overlay Network, wodurch die Layer-2/Layer-3-Konnektivität zwischen den Servern in den beiden Rechenzentren von Interconnect vereinfacht wird, ohne die Konsistenz der Underlay-Architektur zu stören.

Jeroen Stevens erläutert: „Ich erwarte, dass Hochleistungssysteme wie diese, unter allen Bedingungen perfekt arbeiten. Wir hätten auch ‚andere Produkte auswählen können, die keine Innovationen bieten, also Low-End-Produkte, die bei hoher Last nicht mehr über genug Leistung verfügen. Mit Juniper haben wir die Sicherheit, dass sich unser Netzwerk auch im Belastungsfall genau so verhalten wird, wie wir es erwarten.“

„Unsere Kunden können sich problemlos mit unserer Private Cloud verbinden“, sagt Thoonsen. "Die IP-Fabric von Juniper ist eine flexible Struktur, mit der wir alle Verbindungen spannen können, die ein Kunde wünscht.“ Die Juniper Networks® MX204 Universal Routing Platform wird als Kern des Rechenzentrums eingesetzt. Die MX204 ist eine Cloud-taugliche, ultradichte 100-Gbit/s-Ethernet-Plattform, die platz- und leistungsoptimiert ist. Sie unterstützt Routing, Switching und Security mit umfassenden Servicefunktionen, Automatisierung und Telemetrie.
In den Rechenzentren von Interconnect ist die IP-Fabric mit dem Juniper Networks QFX5100 Switch als Spine-Layer-Switch und dem Juniper Networks EX4300 Ethernet Switch als Leaf-Layer-Switch implementiert. Leaf-Layer-Switches werden direkt mit Bare-Metal-Servern, virtuellen Servern oder anderen Netzwerkgeräten verbunden. Jeder Leaf-Switch ist mit hoher Geschwindigkeit mit dem Spine verbunden, und der Datenverkehr kann mit Load Balancing über die IP-Links verteilt werden.

Die in die Infrastruktur von Juniper integrierte Telemetrie ist auch der Schlüssel zur Hochverfügbarkeitsstrategie von Interconnect. Mit Junos-Telemetrie können Sensoren in Echtzeit Daten zum kontinuierlichen Performance Monitoring sammeln und exportieren, zum Beispiel zur Fehlerbehebung bei Netzwerküberlastung.
Interconnect ist bereit für weiteres Wachstum. Das Rechenzentrum in Eindhoven wird auf 2.200 Racks und 6.000 Quadratmeter Fläche erweitert. In Den Bosch wird ein komplett neues Rechenzentrum und ein Bürogebäude gebaut.
„Dank des Juniper-Netzwerks wird die Erweiterung unserer IP-Fabric um die neuen Rechenzentren sehr einfach sein“, sagt Thoonsen.

Bereit für Wachstum und Automation

Dank Standardbausteinen für Rechenzentren kann Interconnect das Konfigurationsmanagement leichter mit Automatisierung rationalisieren. Netzwerkautomatisierung hat zu einem deutlichen Rückgang der Betriebskosten geführt und die Zeit bis zur Markteinführung neuer Services wie zum Onboarding neuer Kunden verkürzt.

„Die Verwendung von EVPN/VxLAN in unserer Juniper-Infrastruktur erleichtert unseren Kunden die Bereitstellung von Verbindungen zwischen Rechenzentren.“ – Dave Thoonsen, Netzwerktechniker von Interconnect

„Wir sind sehr zufrieden mit den zuverlässigen Komponenten von Juniper, mit der Zusammenarbeit mit Infradata und Juniper und auch mit dem Support, den wir von Infradata und JTAC bekommen. Wir können neue Ideen und Innovationen mit beiden Partnern diskutieren, und sie sind immer für technischen Support erreichbar. Bei der Auswahl eines Zulieferers wie Infradata geht es nicht einfach nur um ein Ausschreibungsverfahren, sondern es kommt auf überzeugende Beratung und kreative Ideen an“, sagt Jeroen Stevens, CTO von Interconnect.

Das Betriebssystem Junos™ von Juniper Networks, das auf den Routing-, Switching- und Security-Plattformen von Juniper läuft, ist ein wesentliches Element der Automatisierungsstrategie des Unternehmens. Junos OS lässt sich leicht in DevOps-Umgebungen integrieren und bietet Programmierbarkeit, Skriptunterstützung, offene APIs und Unterstützung für Automatisierungs-Frameworks. Interconnect setzt für die Automatisierung Juniper-Module und Ansible-Playbooks ein.
„Automatisierung ist der Schlüssel für unsere Juniper-Fabric“, sagt Thoonsen. „Wir arbeiten derzeit an der Automatisierung unserer Services für ein automatisches Provisioning im Backend.“

Die Zeitersparnis ist dramatisch. „Wir könnten 100 Minuten damit verbringen, Switches oder Router auf herkömmliche, manuelle Weise zu konfigurieren“, sagt er. „Jetzt ist es aber unser Ziel, die Standardkonfigurationen für die Bausteine unserer Services zu automatisieren, und so die Zeit für die Ausstattung eines neuen Kunden auf wenige Minuten zu verkürzen.“

Automatisierung verbessert die Serviceverfügbarkeit. „Wenn die Bediener auf die traditionelle Weise arbeiten und von Switch zu Switch laufen, um Konfigurationsänderungen von Hand vorzunehmen, gibt es viel Spielraum für Fehler, die sich auf die Netzwerkverfügbarkeit auswirken können“, sagt er.
Letztendlich führt die Automatisierung zu erhöhter Kundenzufriedenheit. „Wir entwickeln ein Kundenportal, auf dem ein Kunde in wenigen Minuten Services anfordern, die Netzwerkverbindung einrichten und seine Produkte dann auch innerhalb weniger Minuten nutzen kann“, sagt Thoonsen.

Jeroen Stevens

Jeroen Stevens erklärt: „Wir sind sehr zufrieden mit den zuverlässigen Komponenten von Juniper, mit der Zusammenarbeit mit Infradata und Juniper und auch mit dem Support, den wir von Infradata und JTAC bekommen. Wir können neue Ideen und Innovationen mit beiden Partnern diskutieren, und sie sind immer für technischen Support erreichbar. Bei der Auswahl eines Integrators wie Infradata geht es nicht einfach nur um ein Ausschreibungsverfahren, sondern es kommt auf überzeugende Beratung und kreative Ideen an.

Zuverlässige Zusammenarbeit mit Partnern

Als regionales Privatunternehmen im Wettbewerb mit finanziell bestens ausgestatteten globalen Cloud-Providern zeichnet sich Interconnect durch seinen außergewöhnlichen Kundenservice und sein technisches Know-how aus. Die Innovationskraft von Interconnect wird gestärkt durch enge Beziehungen zu Juniper und zu Infradata, dem langjährigen IT Solution Provider von Interconnect. Infradata ist ein Juniper Elite Partner, der sich auf die Bereiche Security und Enterprise Routing spezialisiert hat und mehrere Juniper-zertifizierte Techniker beschäftigt.

„Infradata und Juniper sind auf unserer Seite. Ihre Reaktionsfähigkeit ist optimal. Wir bekommen jederzeit den Support, den wir brauchen.“ – Dave Thoonsen, Netzwerktechniker von Interconnect

„Wir sind stolz darauf, Kunde von Juniper zu sein“, sagt Thoonsen. „Juniper ist ein herausragender Anbieter in Bezug auf Funktionalität, Stabilität und Performance und leistet ausgezeichneten Support.“

Wie Juniper und Infradata konzentriert sich Interconnect darauf, schwierige Probleme für seine Kunden zu lösen, Komplexität zu überwinden und Unternehmen dabei zu unterstützen, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können.

„Infradata und Juniper sind auf unserer Seite“, sagt Thoonsen. „Ihre Reaktionsfähigkeit ist optimal. Wir bekommen jederzeit den Support, den wir brauchen.“

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Zusammenfassung

Firma: Interconnect

Branche: Web Services

Geschäftliche Herausforderung:

  • Skalieren Sie die Cloud-, Rechenzentrums- und Netzwerkdienste, um die Kundenanforderungen an Infrastructure as a Service (IaaS) zu erfüllen.

Technologielösung:

  • MX204 Universal Routing Platform
  • QFX5100 Ethernet-Switches
  • EX4300 Ethernet-Switch

Geschäftsergebnisse

  • Beschleunigte Servicebereitstellung bei gleichzeitiger Vereinfachung des Netzwerkbetriebs
  • Verwendete Automatisierung, um Konfigurationsänderungen in Minuten und nicht in Stunden vorzunehmen
  • Einfache Verbindung von Kundenressourcen über mehrere Rechenzentren hinweg mit EVPN / VXLAN

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