Projekt

Ein Netzwerk lernt den digitalen Unterricht

Das Collegium Josephinum Bonn hebt das vorhandene Schulnetzwerk ins neue Zeitalter

Das Collegium Josephinum Bonn hat den Lockdown gut genutzt. In dieser Zeit haben Leitung und Kollegen recherchiert, wie sie das vorhandene WLAN der Schule verbessern können, und entschieden sich, die Produkte von Cisco zu nutzen, um ihr Netzwerk auf den neuesten Stand zu bringen. Gleichzeitig wurde die Firewall erneuert. Mit Hilfe von Infradata war die Erneuerung des Netzwerks und seiner Sicherheit ein großer Erfolg.

Über Collegium Josephinum Bonn

Das Collegium Josephinum Bonn, CoJoBo, wurde 1880 gegründet und ist eine staatlich anerkannte katholische Schule in freier Trägerschaft des Redemptoristenordens. Die reine Jungenschule bietet seinen Schülern die Möglichkeit, das Abitur abzulegen – je nach individuellem Leistungsvermögen direkt über das Gymnasium oder über die Realschule mit anschließender gymnasialer Oberstufe.

Das CoJoBo arbeitet auf der Basis des christlichen Menschenbildes an einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Die Erziehung ist geprägt durch Leistungsorientierung, zielt aber im selben Maße auf das Wohl des Einzelnen und eines guten sozialen Miteinanders. Der Einsatz moderner Technologien ist den Lehrern sehr wichtig. Um zukünftig beispielsweise auch iPads im Unterricht einsetzen zu können, musste das in die Jahre gekommene Schulnetzwerk modernisiert und ausgebaut werden. Die Spezialisten der Infradata GmbH unterstützten das CoJoBo mit Rat und Tat.

Die Herausforderung

Bereits beim ersten Versuch, einige der neu angeschafften iPads einzusetzen, zeigte sich, dass das vorhandene WLAN damit komplett überlastet ist. Da zukünftig ganze Klassensätze davon zum Einsatz kommen sollten, war recht schnell klar, dass das WLAN deutlich verstärkt werden musste, um überhaupt mit den iPads arbeiten zu können. Michael Wirtz, Lehrer für Mathematik, Informatik und Sport der Realschule des CoJoBo, nahm sich des Themas an und begab sich auf die Suche nach einer Lösung: „Zunächst habe ich die Lockdown-Zeit genutzt und selbst im Internet recherchiert, wie sich das WLAN verbessern lässt. Ziemlich früh wusste ich, dass die Anschaffung zusätzlicher Access Points von Cisco unser Problem lösen würde. Auf der Cisco-Website habe ich dann die Partner, die uns helfen könnten, identifiziert und kontaktiert, darunter auch Infradata“, so Michael Wirtz. „Wegen der schnellen und kompetenten Reaktion und der hohen technischen Kompetenz haben wir uns im September 2020 für die Zusammenarbeit mit der Infradata GmbH entschieden.“

Eine besondere Herausforderung war, die Kosten für die Netzwerkmodernisierung so zu gestalten, dass das noch vorhandene Budget aus dem Digitalpakt Schule, mit dem die Bundesregierung die Digitalisierung in den allgemeinbildenden Schulen fördert, bis zum Jahresende aufgebraucht wird. Eventuell darüberhinausgehende Kosten sollten dann im Jahr 2021 über andere öffentliche Fördergelder abgedeckt werden.

Die Lösung

Um keine Zeit zu verlieren, setzte Infradata umgehend eine Web-Session auf, in der das Projekt besprochen und alle technischen Fragen geklärt werden sollten. „Wenn es um Cisco-Produkte geht, ist unser Partner immer Westcon-Comstor. Wir haben sehr gute Erfahrungen sowohl mit den vertrieblichen als auch technischen Verantwortlichen dort gemacht. Wir müssen nicht ewig E-Mails hin- und herschicken oder bekommen gar Tickets und warten tagelang auf Rückmeldung. Ein Anruf genügt und kurze Zeit später stehen die Mitarbeiter mit ausgeprägtem vertrieblichen und technischem Know-how zur Verfügung“, so Steffen Freystedt, Account Manager bei Infradata. So war es auch dieses Mal, wie Michael Wirtz berichtet: „An der Web-Session nahmen neben Steffen Freystedt und Andreas Schad, Technisches Consulting, Infradata, auch Christian Haupt, Inside Sales Manager bei Westcon-Comstor, teil. In kürzester Zeit haben wir besprochen, wie wir unser Ziel erreichen, was die einzelnen Projektschritte sind, wann geliefert und wie bezahlt wird. Darüber hinaus wussten wir auch nach dem Gespräch, auf welche Sicherheitsvorkehrungen wir achten müssen und wie wir diese im Laufe des Projekts umsetzen können“, freut sich Michael Wirtz und fügt hinzu: „Wir fühlten uns gut beraten, sowohl von Westcon-Comstor in Bezug auf die Modernisierung des Netzwerks als auch von Infradata, was die zu erwartende Netzlast und die vorhandene Verkabelung betraf.

Zunächst wurden die Kabel und Switche im vorhandenen Netzwerk unter die Lupe genommen. Bis auf einige wenige konnten die Kabel belassen und mussten nicht ausgetauscht werden. Auch die verwendeten Switche verfügten über die erforderliche Power-over-Ethernet-Funktionalität und mussten nur noch dauerhaft in diesen Modus versetzt werden. Für das WLAN allerdings waren lediglich Standard-Endverbrauchergeräte installiert, die den gleichzeitigen Zugriff von 30 iPads keinesfalls zulassen würden. Der Ausbau des WLANS erhielt deshalb die oberste Priorität.

„Unsere vorhandene Firewall sollte auch kurzfristig noch weiter funktionieren, der Service dafür würde aber ohnehin bald auslaufen. In der Web-Session rieten uns deshalb die Verantwortlichen, eine neue Firewall inklusive Umbrella-Lizenzen nachzurüsten. Die Gelder hierfür werden wir aus einem anderen Fördertopf beantragen“, so Michael Wirtz. „Wir fühlten uns wirklich in jedem Moment verstanden und sehr gut beraten, sowohl durch Infradata als auch durch Westcon-Comstor.“

Insgesamt wurden 50 Cisco Access Points mit eingebautem Controller im Netzwerk integriert, in der Realschule einer pro Klassenraum, im Gymnasium zunächst einer in jedem zweiten Klassenraum. Hier soll später geprüft werden, ob dies ausreicht oder ob auch hier in jedem Raum ein Access Point vonnöten ist und nachgerüstet werden muss.

Ergebnisse

Nach der erfolgreichen Voreinrichtung und Konfiguration der Access Points müssen diese in den Räumen nur noch angebracht werden und der Nutzung der iPads steht nichts mehr im Wege. „Über ein Buchungssystem können die Lehrer ganze Klassensätze davon für ihren Unterricht bestellen und einsetzen. Das Netzwerk ist nun dafür ausgelegt, dass sich alle Schüler gleichzeitig und zügig anmelden und das iPad verwenden können. Der Lehrer nutzt ebenfalls ein iPad und kann Inhalte über Apple TV und einen Beamer an die Wand projizieren. Der Weg für modernes Lernen im digitalen Zeitalter ist frei. Wir freuen uns darauf“, resümiert Michael Wirtz.

Zusammenfassung

Branche: 

  • Bildung

Geschäftliche Herausforderungen:

Ein in die Jahre gekommenes Schulnetzwerk mit einem fest vorgegebenen Budget bestmöglich zu modernisieren, dass am Ende gleichzeitig ganze Klassensätze von mobilen Endgeräten sicher einsetzbar sind.

Technische Lösungen:

Die bereits vorhandene kabelgebundene Netzwerkinfrastruktur wurde um einen cloudbasierten W-LAN Kontroller von Cisco mit den dazugehörigen Access-Points erweitert.

Ergebnisse:

  • Nach der erfolgreichen Voreinrichtung und Konfiguration der Access Points müssen diese in den Räumen nur noch angebracht werden und der gleichzeitigen Nutzung der Endgeräte steht nichts mehr im Wege.
  • Das Netzwerk ist nun dafür ausgelegt, dass sich alle Schüler gleichzeitig und zügig anmelden.
  • Der Weg für modernes Lernen im digitalen Zeitalter ist frei.

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